Bei mineralischen Designböden handelt es sich um oberflächenfertige Böden aus zementären Spachtelschichten, die in Kombination mit speziellen Beschichtungen und Versiegelungen erstellt werden.
Solche Böden stellen immer Unikate dar, die niemals ein zweites Mal gleich erstellt werden können. Einflüsse wie z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, usw. lassen keine gleichmäßige Oberflächenstruktur zu. Die fertigen Oberflächen können wolkig, in bestimmten Abständen fleckig und unterschiedlich sein.
Ebenso können Arbeits- und Schleifspuren sowie Schlieren und Farbdifferenzen sichtbar werden und sogar eventuell Risse entstehen. Aufgrund von unterschiedlichen bauphysikalischen und baudynamischen Einflüssen können Spannungen zu Rissen führen welche keinen Mangel darstellen.
Ein Unikat, so individuell wie Sie!
Weiterhin wird, wie bereits vom Wandbereich bei Wischtechniken bekannt, jeder Verleger seine eigene Handschrift hinterlassen. Ein glatter Unibelag wird niemals zu erreichen sein. Die endgültige Farbgebung ist stark von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Aus diesem Grund werden auch kleinteilig erstellte Musterplatten immer vom endgültigen Ergebnis in der Fläche abweichen.
Nur wer diese zum Teil auch gravierende auftretende Unterschiede mag und mit diesen auch rechnet, sollte sich für einen mineralischen Designboden entscheiden, denn dies ist ein typisches Merkmal für diese Böden.
Arbeitsabläufe unbedingt beachten!
Um die Abweichungen so gering wie möglich zu halten sind folgende Arbeitsabläufe strikt einzuhalten. Voraussetzung und Vorbereitung des Untergrundes:
Sperrende Grundierungen einsetzen
Untergründe grundsätzlich mit sperrenden Grundierungen (Bostik Nibogrund E30 plus, Bostik Renogrund PU rapid) vorbehandeln, um schnellen Wasserentzug und spätere Porenbildung in der Spachtelung zu vermeiden.
Geeignete Spachtelmasse verwenden
Bostik Niboplan 300, Bostik Niboplan Best oder Bostik Niboplan express für Designböden einsetzen.